Mitwirkende Reservierung Informelles Bilder Sponsoren Gästebuch Presse Service VIP
Startseite

Startseite


Mitwirkende Reservierung Informelles Bilder Sponsoren Gästebuch Presse Service VIP

Neuigkeiten Tribünenverkauf

Neuigkeiten


Die Seite „Neuigkeiten“ wurden eingerichtet, teils um von aktuellen Dingen rund um „TirolerFreiheit“ zu berichten, aber auch um die neue Sicht zu erklären, die im Zusammenhang mit Gesprächen rund um „TirolerFreiheit“ zur Dokumentation herausfordert.


Weblog:

Freitag, 3. August 2007 - 12:58 Uhr
Angst in den Augen

Eines der wichtigsten Bilder bei TirolerFreiheit hat folgende Geschichte. Wir probierten die Szene "3. Schlacht am Bergisel". Es war taghell und die Musik von turnout war manchen zu laut. "Da fehlt doch noch was", sagten wir uns. Ich holte Roshdy Reda. Ihm war die Sache gleich einmal klar. Er sagte nur. Lauft zur Musik nur wild durch die Gegend. Das reicht dann schon. Die bange Ansage wurde laut. "Das ist doch chaotisch". Die passende Antwort: "Das soll es auch sein." Garniert durch Suchscheinwerfer, Feuer- und Raucheffekte in der Dunkelheit wurde die Szene bei der Vorstellung ein hit. Man sah die Gesichter derer, die da chaotisch herumliefen nur blitzlichtartig. Ein Detailbild (siehe oben) von der Probe aber verdeutlicht den "Blickwinkel von unten" des gesamten Stückes. Entsetzen vor dem Krieg steht dem Kind ins Gesicht geschrieben. Vertrauensvoll hält es sich fest und die Mutter gibt ihm Geborgenheit.

Mittwoch, 1. August 2007 - 14:05 Uhr
Schlachten - Schaustellungen

Bild: Rupert Larl fotografiert "Schlachtenlärm" in "Tirolerfreiheit"

Jetzt haben uns die Events mit Kriegsnostalgie endgültig im Griff und vermitteln uns den Eindruck, dass Schlachten etwas mit schönen Uniformen und nichts mit Blut und Tod zu tun haben.
Hollabrunn im Weinviertel ist zum österreichischen Treffpunkt für Freaks des Nachstellens von Schlachten der Napoleonzeit erklärt worden.
Die „Reenactor-Szene“ ist international und erfreut sich an Pulverdampf , Marschkolonnen, Fahnen, Schließen und Stechen. Wer´s nicht glaubt, schlage nach bei www.napoleon-hollabrunn.at und ähnlichen Internetauftritten. Der letzte Groß- Event internationaler Art wollte an die Völkerschlacht zu Leipzig erinnern. Zum Zweck der Völkerverständigung? Wer´s glauben will, soll ´s glauben.
Großspurig wird da (Kurier vom 1. Aug. 2007 S. 1, 10 und 12) den Bürgermeistern Tiroler Gemeinden angeraten, doch in Hollabrunn vorbeizuschauen, um für 2009 zu lernen, wie man nostalgische Freuden am Kriegslärm hervorruft und mit Theaterblut herumspritzt und mit Pferdegetrampel begeistert.
Man wolle Geschichte ins Gedächtnis zurück rufen, heißt es. Aber was erfahren wir bei diesem Säbelrasseln und Trommelwirbeln wirklich? Diese Events sind ein gutes Geschäft nach Marke Alt-Hollywood auf Kosten von Aufklärung und Geschichtsverständnis. Ob in Ehrenberg mit den Ritterschlachten, in Hollabrunn mit napoleonischen Vorderladern, oder am Gletscher mit Hannibal: hier wird Gaudi und Geld gemacht, das ist sicher.
2009 wird nicht zu verhindern sein, dass uns das Erinnerungsjahr manche Schlachten dieser Art bescheren wird.

Soll nur ja keiner kommen, um uns solches Getöse als „Volksschauspiele“ verkaufen zu wollen! Da könnte es leicht sein, dass einiger Mander dabei stutzig werden und sagen "Mander es ist Zeit" über Kultur nachzudenken.

Samstag, 28. Juli 2007 - 09:55 Uhr
Anna Hofer am Ende

Foto: Rupert Larl, Maria Larl als Anna und der Chor (Singkreis Grinzens), der das Spiel über dem Tod die "Blutspur" (rote, lange Schleppe) nachträgt.

Die Aufführung "TirolerFreiheit" hat ein Tor für manche Fragen geöffnet, und es ist ein Dialog entstanden, der über die Aufführungsserie hinaus (im September gibt es noch Zusatzaufführungen!!) fortgesetzt werden soll.
Das Museum Passeier hat angefragt, ob es denn stimme, dass Andreas Hofer einmal beim "Atzwanger" in Rattenberg war. Davon sei die Rede in Unterlagen (Informelles/Publikationen/Ekkehard Schönwiese) zu vorliegender Homepage. Ja er war dort, bestätigt ein Druckwerk aus dem Jahr 1853 ("Peternader", siehe dazu die Literaturliste aaO.). 2009 soll es Busfahrten geben, die Stationen der Biografie Hofers abfahren.
Worauf "fahren wir ab" beim Stichwort Andreas Hofer?
Kult oder nicht Kult, das wird eine der großen Fragen im Jahr 2009 vor allem sein.
Das Signal von "TirolerFreiheit" zielt auf Aufklärung, auf das Verstehen Tiroler Geschichte und auf das Nachfühlen dessen, was Menschen früher in Tirol bewegt hat.

Anna Hofer lässt sich am Ende von der Exekution ihres Mannes berichten. (Wir halten uns an den Bericht, der uns über Josef Hirn im Jahr 1909 überliefert ist und in der Färbung monarchistischer Tradition Hofer als Heros darstellt) Um damit weiterleben zu können, ohne der Verbitterung zu verfallen, braucht sie ein Bild vom Sterben ihres Ander. Genau so brauchen wir ein Bild von dem, wie es früher war, um uns mit der Geschichte zu versöhnen.
Dazu reichen keine Genrebilder. Heutig kann das Bild erst sein, wenn es uns dazu bewegt, von alten Bildern Abschied zu nehmen, um Visionen (konkrete Utopien) für die Zukunft entwerfen zu können.

Übrigens macht uns eine aufmerksame Zuschauerin darauf aufmerksam, dass der am Ende des Spieles zitierte Abschiedsbrief zwar richtig zitiert worden sei, auch die Anrede "Lieber Bruder" stimme, aber fälschlich vermittelt werde, dass Andreas Hofer einen Bruder gehabt hätte. Hofer hat viele Personen mit "Bruder" (Waffenbrüder, Brüder im Glauben) angesprochen. Er hatte aber keinen leiblichen Bruder.

Mittwoch, 25. Juli 2007 - 09:54 Uhr
Klaus trifft Kasimir

Vor der Vorstellung am 26. Juli kommt es nach zahlreichen Treffen mit Prominenz am Schauplatz "TirolerFreiheit" (am 24. begrüßte Sieghard Larl den berühmen Chirurgen Margreiter) zu einer wahrlich historischen Begegnung. Der Bürgermeister von Innsbruck aus dem Jahr 1809, Kasimir Schumacher (dargestellt von Horst Dörflinger) trifft auf Dr. Klaus Schumacher von der Kulturabteilung im Amt der Tiroler Landesregierung. Dr. Klaus Schumacher hatte uns seine Familienchronik zur Verfügung gestellt, damit Kasimir auch ganz authentisch die Bretter, die die Welt bedeuten, betreten konnte. Bei der Zusatzvorstellung am 26. wird auch Brigitte Mazohl - Wallnig anwesend sein. Sie steht als Frau Univ. Prof. dem Institut für Geschichte an der Uni Innsbruck vor.

Dienstag, 24. Juli 2007 - 19:04 Uhr
Brezen

Die Eintrittskarten sind in den letzten Tagen so weggegangen wie die heissen Brezen.

Ältere Beiträge

Anmelden


Zurück
Druckbare Version